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Museen und Ausstellungen

 
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Museen und Ausstellungen


Berliner MuseenBerliner Museen

Um Kunst, Historie und Kultur kommt man in Berlin nicht vorbei. Vielfalt, Ausgefallenheit, Klassik und Tradition haben hier ihre festen Standpunkte: Das Museum, ein Ort des Ausdrucks menschlicher Geschichte und ihrer Kultur, ein Ort des In-sich-gehens, der Reflexion, des Staunens, des Bildens, des Interpretierens, des Eintauchens in eine andere Welt, in eine andere Zeit, in ein anderes Konzept des Seins.



Nicht nur strömen die zahlreichen Besucher in die Berliner Museen, für viele Berliner sind sie eine regelmäßige Institution, wie das Theater, die Oper. Eine kulturelle Verpflichtung. Andere kommen um zu entspannen, zu flanieren, sich inspirieren zu lassen. Auch 2010 werden insbesondere die staatlichen Museen Berlin mit Sicherheit wieder viele Besucher locken:



hamburger-bahnhofDas Museum für Gegenwart am Hamburger Bahnhof etwa präsentiert sich auf
10 000 qm mit "Kunst ist super" neu.
Die Ausstellung zeigt noch bis zum 14. Februar Werke aus der Nationalgalerie, der Sammlung Marx und Friedrich Christian Flick Collection und der Marzona-Sammlung.
Die Bewegungen Fluxus und Happening bereichern das Erdgeschoss des ehemaligen Bahnhofs schräg gegenüber des neuen Berliner Hauptbahnhofs. Wer dem Hamburger Bahnhof einen Besuch abstattet, wird sich auch an der neu präsentierten Joseph Beuys Dauerausstellung erfreuen können; der weltweit einzigartige Bestand des außergewöhnlichen und kontrovers diskutierten Künstlers führt vor Augen, wie er den Kunstbegriff um Filz, Fett und Kunst neu zu definieren suchte.
"Kunst ist super" folgen Walten Fords Tiger, Löwen, Affen in großformatigen Tierquarellen. Der Versuch des Künstlers detailreiche Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart in Naturgeschichten herzustellen, ist vom
23.1. bis 24. 05. 2010 zu sehen: "Walten Ford - Bestiarium".

Im Kupferstichkabinett kann man die Spur Alexander von Humboldts verfolgen; anhand qualitätsvoller Werke der Maler Johann Moritz Rugendas, Ferdinand Bellermann und Eduard Hildebrandt, die im 19 Jahrhundert von Humboldt folgten und Reisen durch Südamerika unternahmen, um ihre Eindrücke von den Landschaften, der Flora und Fauna, den Orten, der Kultur und den Bräuchen künstlerisch zu dokumentieren.
"Kunst um Humboldt. Reisestudien aus Mittel- und Südamerika" ist noch bis zum 11. April 2010 im Kupferstichkabinett am Matthäikirchplatz, unmittelbar in der Nähe der neuen Nationalgalerie zu sehen. In letzterer wird ab 12. März die neue Ausstellung "Moderne Zeiten. Die Sammlung 1900-1945" eröffnet. Gezeigt wird ein bisher in diesem Umfang nie gezeigter Schatz des Fundus der Nationalgalerie: Ungefähr 2500 Kunstwerke, beginnend mit Gemälden und Skulpturen, erweitert um Werke, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind, werden innerhalb dieses Jahres bis Ende September zu sehen sein.

a-nationalgalerie-frontalIn der alten Nationalgalerie werden Carl Blechens Amalfi-Skizzen begeistern. Seine Sepiazeichnungen,
die während der Italienreise 1828 entstanden sind, erweisen sich durch ihre Abstrakt- und Lichterfülltheit als Vorläufer der realistischen und impressionistischen Landschaftskunst.
Im Sommer kommt dann Portrait-Kunst aus Italien: Ab August wird im Bode-Museum auf der Museumsinsel "Gesichter der Rennaissance" (25.8.2010-20.11.2011) zu sehen sein. Von der Gemäldergalerie und Metropolitan Museum of Art veranstaltet, wird diese Ausstellung die Geschichte des Porträts in Florenz (Donatello, Masaccio u.a.) bishin zu Verrocchio und Botticelli erzählen.

Und das ist erst der Anfang. Zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen werden diesen ersten Überblick im Laufe des Jahres noch ergänzen. Berlin and More wird ein künstlerisch-kulturell wachsames Auge auf die Neuigkeiten haben und sie an dieser Stelle aktualisieren.

Für jeden begeisterten (oder auch bisher wenig begeisterten) Museumsbesucher ein kleiner Tipp:


Alle staatlichen Museen Berlins bieten jeden Donnerstag während der letzten vier Stunden der Öffnungszeit freien Eintritt.
Eine Liste der staatlichen Museen finden Sie hier.


Ein frohes Kulturjahr 2010!


von Till Wörfel

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